Fußball-WM 2010: Experten geben Tipps zum Spannungsausgleich und ungetrübten Knabberspaß


Wenn am 11. Juni 2010 das erste Spiel der 19. Fußball-Weltmeisterschaft an­gepfiffen wird, beginnen für die Fans vier Wochen voller Spannung. Und wie immer gehören zum Fußball-Erlebnis vor dem Fernseher Naschen und Knab­bern dazu. Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) hat Professor Dr. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln nach Tipps gefragt, wie man während der WM fit und entspannt bleiben kann. Er empfiehlt, den Emotionen freien Lauf zu lassen und sich darüber hinaus in den Spielpausen oder nach dem Spiel durch Lockerungsübungen gezielt zu entspannen. Zu­sätzlich gibt die Ernährungswissenschaftlerin Monika Cremer Anregungen, wie sich beim gemeinsamen Fußball-Erlebnis bewusstes Naschen mit Spaß und Genuss verbinden lässt.

Die Fußball-WM wird nicht nur die Fans wieder in helle Aufregung versetzen. Insbesondere wenn die deutsche Nationalelf spielt, wird zu Hause, bei Freun­den, in der Kneipe, im Garten oder beim Public Viewing mitgefiebert. Läuft das Spiel der eigenen Mannschaft nicht optimal, können sich leicht unglaubliche Verspannungen aufbauen. Wer sich durch laute Schimpftiraden Luft ver­schafft, nutzt laut Professor Dr. Ingo Froböse schon einen wirkungs­vollen „Blitzableiter“. Das aber reicht oft nicht aus, deshalb empfiehlt er Lockerungs­übungen bei Spielunterbrechungen, in der Pause oder nach dem Spiel. Sein Rat: Verschiedene Muskelpartien nacheinander an und wieder entspannen. Man fängt unten – an den Beinen – an und drückt die Füße im Sitzen auf den Boden, anschließend werden die Muskeln wieder entspannt. Es geht weiter mit dem Aneinanderpressen der Oberschenkel, der An- und Entspannung von Po- und Bauchmuskeln bis hin zum Aneinanderdrücken der Handflächen vor der Brust. „Eine gute Lockerungsübung ist natürlich auch die La-Ola-Welle“, so Froböse.

Zum Thema Naschen und Knabbern in der Fußball-WM-Zeit spricht die Ernäh­rungsexpertin Monika Cremer insbesondere die Eltern mit Blick auf ihre Vor­bildfunktion für Kinder an. Sie meint: „Wer sich ausreichend bewegt, der kann auch naschen und knabbern. Aber nach dem Motto: Kleine Mengen bewusst genießen.“ Sie stellt klar, dass bewusstes Genießen nicht einfach so nebenbei gehe und regt an, dass Eltern vor den Spielen gemeinsam mit ihren Kindern auswählen könnten, was es in der Halbzeitpause an Süßigkeiten und Knab­bereien geben wird. Und dann wird probiert. Wie riecht es, wie schmeckt es, wie knusprig ist es? Oder bei Schokolade: Wie süß ist sie? Schmilzt sie schnell auf der Zunge, oder welche schmeckt mehr nach Kakao? „Tauschen Sie sich aus und vergeben Sie Noten. Entscheiden Sie gemeinsam, was ins Finale ein­zieht und küren am Ende der WM den Sieger“, schlägt Cremer vor.

Laut Froböse sind Eltern aber nicht nur beim Naschen und Knabbern, sondern auch beim Sport wichtige Vorbilder. Für alle Familien, die ohnehin viel körper­lich aktiv sind, ist die bewegungsarme Zeit vor dem Fernseher kein Problem. Wer aber zu den „Couchpotatoes“ zählt, sollte die Begeisterung für den Fuß­ball nutzen, sich mehr zu bewegen. Froböse regt an, beispielsweise zusammen mit Freunden oder Nachbarn eigene kleine Fußballturniere zu organisieren. Dabei können Rollen verteilt werden – aus Solidarität mit den eigenen Idolen. Meist haben Eltern dabei ebenso viel Spaß wie die Kleinen.

Pressemeldung: BDSI




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